Coco

Keine Zusatzfutter für Jungpferde - oder gerade diese? Meiner Meinung nach benötigt ein Jungpferd Heu, Heu und Heu! Eine handvoll Mineralien für das gesunde Knochenwachstum und gut ist! So die Theorie, klein Coco hat mich jedoch anfangs eines besseren belehrt! Gerade im ersten Jahr war sie wirklich ein sehr schlechter Futterverwehrter und ging so körperlich auf der Fohlenkoppel etwas unter. Als wir sie dann nach Hause geholt haben, nach dem Absetzen, hieß es also erstmal etwas “päppeln” - etwas Fohlenmüsli mit Luzerne und Öl. Das klappte auch eigentlich ganz gut, auch wenn es mir persönlich etwas viel war. Dann durfte auch die Kleinste im Stall Olimond BB testen und nach vier Wochen war sie auf einmal etwas gewachsen und hatte so ihren leichten Entwicklungsrücktstand aufgeholt. Bereits nach zwei Wochen konnte ich das Fohlenmüsli weglassen und gänzlich auf Luzerne und Mineralfutter, plus Heu satt umsteigen. So habe ich insgesamt sogar Kosten einsparen können. Die kleine entwickelt sich echt super und ich möchte meine kleine neu entdeckte Wunderwaffe auch bei ihr nicht mehr missen!

Lanciano

Lanciano  kenne ich nun seit seinem 15. Lebensjahr - damals noch als Einsteller im

Stall, in dem ich meine Stute untergebracht hatte. Besonders auffällig beim Putzen und Satteln: sein “Diskohuf”. Stillstehen war nie seine Stärke. Durch tragische Umstände, seine Besitzerin betreffend, landete er bei uns im Offenstall – Kulturschock für Lanci! Täglich um 15 Uhr lief er im ersten Jahr Furchen in die Weide, weil er es gewohnt war, um diese Zeit in seine Box geholt zu werden. Im zweiten Jahr bei uns ging das Ganze immerhin erst um 16 Uhr los und im vergangenen Jahr hatte sich das Thema erledigt. Von Anfang an hatte er bei uns Heu und Wiese (im Sommer), konnte sich also rund um die Uhr mit dem Fressen beschäftigen. Leider ist gerade er so sensibel, dass er die meisten Fresspausen einlegt. Wie hält man solch einen Zappelphilipp also vom Gewicht her konstant? Zahllose Magenkuren, Cobs und Öle haben wir versucht und oft wurde es uns nur mit Blähungen und Kotwasser gedankt. Kotwasser ist ein weiteres Thema bei ihm - bei jedem noch so kleinen Stresspegel kann man auf matschige Haufen und Kotwasser regelrecht warten. Sicher hatten wir es nach und nach schon echt ganz gut im Griff alles, jedoch freute ich mich beim Test von Olimond BB dabei zu sein! Die ersten Verbesserungen traten ca. 3 - 4 Wochen nach dem Testbeginn ein: Lanci, der NIEEEEE stillstehen konnte beim Schmied, war auf einmal die Ruhe in Person. Mittlerweile haben wir vier Schmiedbesuche hinter uns und er ist wirklich konstant ruhig. Auch unter dem Sattel war er einfach konstanter (ein Renter macht natürlich eh nicht mehr so viel). Sein Futterzustand ist einfach deutlich besser und gleichbleibend und ich konnte insgesamt ca 30% an Kraftfutter einsparen - er sieht trotzdem deutlich besser aus als vor der Gabe von Olimond BB. Alles in allem bin ich froh dieses, besonders für seine innere Ruhe, kleine Wundermittel gefunden zu haben. Ich denke, dass Lanci sein Futter besser verwertet, satter und damit zufriedener ist. Ich will Olimond BB definitv nicht mehr missen!